Welchen Nutzen können Verwaltungen aus dem demografischen Wandel ziehen?

Welchen Nutzen können Verwaltungen aus dem demografischen Wandel ziehen?

In der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift innovative Verwaltung erläutert unser geschäftsführender Gesellschafter, Dr. Daniel Eggerding, wie der demografische Wandel als Chance verstanden und aktiv genutzt werden kann – statt ihn ausschließlich als Herausforderung zu betrachten.

Der Beitrag zeigt auf, welche Potenziale sich aus dem demografischen Wandel ergeben und wie Verwaltungen diesen Wandel strategisch für eine zukunftsfähige Entwicklung nutzen können.

Neugierig geworden? Lesen Sie den vollständigen Beitrag und erfahren Sie, wie der demografische Wandel neue Chancen für Verwaltungen eröffnen kann.

Duplo statt PowerPoint? So entstehen neue Organisationsmodelle

Beratung ist mehr als Excel, Word und PowerPoint

Beratung besteht nur aus Excel, Word und PowerPoint? Nicht ganz. Warum erfolgreiche Organisationsberatung oft deutlich mehr braucht, zeigt eines unserer aktuellen Projektbeispiele.

Zahlen, Daten und Fakten bilden die unverzichtbare Grundlage unserer Projekte. Doch wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge und Organisationsstrukturen wirklich verständlich zu machen und gemeinsam weiterzuentwickeln, braucht es manchmal mehr als Excel-Tabellen und PowerPoint-Folien.

Ein besonders spannender Ansatz aus unserer Toolbox: Bei der Entwicklung neuer Organisationsmodelle bauen wir mögliche Varianten gemeinsam mit unseren Kunden mit Duplo-Steinen nach.

Was auf den ersten Blick spielerisch wirkt, entfaltet in der Praxis einen echten Mehrwert. Strukturen lassen sich greifbar darstellen, Varianten flexibel verändern und Schnittstellen sichtbar machen. Diskussionen werden konkreter, Perspektiven verständlicher und neue Ideen direkt am Modell weiterentwickelt.

Gerade dieser haptische Ansatz hilft dabei, Komplexität zu reduzieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Statt abstrakter Organigramme entsteht ein gemeinsames Verständnis dafür, wie Zusammenarbeit künftig funktionieren kann.

Unser Fazit: Gute Organisationsentwicklung entsteht nicht nur am Bildschirm – sondern vor allem im gemeinsamen Austausch und manchmal eben auch in gewisser Weise auf „spielerische“ Art. Eine Methode, die uns hilft, eine neue Organisationsstruktur für die Stadtpolizei Frankfurt am Main oder für den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz (LBB RLP) fokussiert zu diskutieren.

 

Personalbedarf im Justizvollzug belastbar und fortschreibungsfähig bemessen

Der Justizvollzug steht vor großen Herausforderungen

Personalbedarfsbemessung ist immer anspruchsvoll. Im Justizvollzug gilt das in besonderem Maße. Denn hier treffen hohe Sicherheitsanforderungen, unterschiedliche Berufsgruppen und ein Arbeitsalltag zusammen, der nur begrenzt mit klassischen Verwaltungs- oder Bürostrukturen vergleichbar ist.

Genau hier setzte das Projekt JuV#Peb an: Wie lässt sich Personalbedarf im niedersächsischen Justizvollzug methodisch belastbar, praxistauglich und mit möglichst geringer Zusatzbelastung für die Mitarbeitenden erheben, um eine fortschreibungsfähige Bemessung zu erhalten?

Im Mittelpunkt standen zwei Anforderungen. Erstens musste die Erhebung differenziert genug sein, um die Vielfalt der Aufgaben, Funktionen und Organisationseinheiten realistisch abzubilden. Zweitens durfte sie den laufenden Dienstbetrieb nicht unnötig stören. Gerade in sicherheitskritischen Bereichen entscheidet die Anschlussfähigkeit an den Arbeitsalltag darüber, ob eine Personalbedarfsanalyse verwertbare Ergebnisse liefert.

Die methodische Lösung bestand aus einer digitalen Erhebung, kombiniert mit einem einfachen Praxiselement: einer A6-Taschenkarte. Mitarbeitende konnten während des Dienstes Tätigkeiten und Zeitanteile unkompliziert festhalten und die Angaben anschließend strukturiert in das digitale Erhebungssystem übertragen. So wurde die Datenerfassung in den Arbeitsalltag integriert, ohne diesen zu dominieren.

Ein weiterer wichtiger Baustein war die Nutzung datenschutzkonformer Erhebungskennungen. Sie ermöglichten eine differenzierte Auswertung nach Organisationseinheiten und Funktionen, ohne Rückschlüsse auf einzelne Personen zuzulassen. Damit entstand eine belastbare Grundlage, um Personalbedarf nicht pauschal, sondern tätigkeits- und funktionsbezogen herzuleiten.

Der Mehrwert von JuV#Peb lag damit nicht allein in der Ermittlung von Personalbedarfen. Die Erhebung schuf eine belastbare Datengrundlage, um Aufgaben, Zeitanteile, Funktionen und Organisationseinheiten nachvollziehbar auszuwerten.

Zugleich entstand ein methodisches Instrument, mit dem zukünftige Leistungsanforderungen im Justizvollzug strukturierter beschrieben, bewertet und fortgeschrieben werden können. Damit wird Personalbedarfsbemessung nicht als einmalige Berechnung verstanden, sondern als Grundlage für langfristige Steuerungsfähigkeit.

JuV#Peb zeigt: Moderne Personalbedarfsbemessung braucht eine Methodik, die den Arbeitsalltag realistisch abbildet, belastbare Daten erzeugt und daraus konkrete Anforderungen an Organisation und Personalausstattung ableitbar macht.

Pop-up-Büro 2026: Drei Tage Zusammenarbeit, Austausch und neue Impulse

Zusammenkommen, austauschen, weiterdenken

 

Letzte Woche war es wieder so weit: Kolleginnen und Kollegen aus Frankfurt, München, Berlin, Lüneburg und Bremen kamen für unser erstes Pop-up-Büro in diesem Jahr zusammen.

Drei Tage, die wir bewusst genutzt haben – für gemeinsames Arbeiten, intensiven Austausch und Zeit miteinander abseits des Projektalltags.

Da wir meist remote oder direkt bei unseren Kundinnen und Kunden vor Ort im Einsatz sind, sind diese gemeinsamen Tage im Team etwas ganz Besonderes. Nicht nur wegen des leckeren Kuchens, der selbstverständlich nicht fehlen durfte, sondern vor allem, weil wir Raum für Austausch schaffen, über den Tellerrand unserer Projekte hinausschauen und gemeinsam neue Ideen entwickeln.

Das gemeinsame Ausklingenlassen bei Tapas war schließlich die sprichwörtliche Cherry on top eines rundum gelungenen Pop-ups. Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Mal!

BSL stellt sich vor

BSL stellt sich vor

Wir stellen uns vor: die BSL Managementberatung

Verwaltung kann mehr – davon sind wir überzeugt.
Als spezialisierte Boutique-Beratung unterstützen wir Organisationen im öffentlichen Sektor dabei, leistungsfähiger, moderner und zukunftssicher zu werden. Unser Anspruch: nicht nur Konzepte entwickeln, sondern Veränderungen wirklich umsetzen.

Was uns auszeichnet?

Wir kennen die Praxis – von der Arbeit vor Ort bis zu strategischen Entscheidungen auf Leitungsebene. Dieses Verständnis verbinden wir mit fundierter Beratung und einem klaren Fokus auf Ergebnisse, die im Alltag funktionieren.

Dabei setzen wir auf Transparenz, Verlässlichkeit und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Denn nachhaltige Lösungen entstehen nicht im Elfenbeinturm, sondern gemeinsam.

Unser Ziel: eine Verwaltung, die heute schon an morgen denkt.